Symbolische Spatenstiche - die Errichtung des Handwerkerparks Roth stellt eine wichtige Infrastrukturmaßnahme dar

Die Erschließungsmaßnahmen im Handwerkerpark laufen auf Hochtouren. 
Direkt an der B 256 ist der Handwerkerpark Roth gelegen.
Ortsbürgermeister Friedbert Meyer, rechts, im Gespräch mit Manfred Albat (Rhein-Pfalz-Wohnen) und Henning Schröder von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Altenkirchen, weiter im Bild von links.
Spatenstich beim Handwerkerpark in Roth. Im Bild von links: Klaus Henke von der Bundesstraßenmeisterei Altenkirchen, Manfred Albat (Rhein-Pfalz Wohnen), Heiko Hermes, Ltd. Ministerialrat Jürgen Hiller (Innenministerium), Bürgermeister Rainer Buttstedt und Ortsbürgermeister Friedbert Meyer. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel


Verkehrsgünstig an der Bundesstraße 256 gelegen wurde in Roth ein Handwerkerpark errichtet. Am Dienstag der vergangenen Woche erfolgten die ersten symbolischen Spatenstiche für das 4,32 Hektar große Areal und ein „Autohaus der gehobenen Klasse“, letzteres ein Projekt von Raymund und Heiko Hermes. Begonnen hatte alles am 16. Juli 1996, als der Ortsgemeinderat Roth den Beschluss fasste, städtebauliche Maßnahmen zur Ausweisung von Gewerbeflächen und damit auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu eruieren. Ziel der Errichtung des Handwerkerparks ist in erster Linie, die örtliche Zusammenlegung sich ergänzender Handwerksbetriebe.


Im Hinblick darauf sollen die Angebotstransparenz der vielfältigen Gewerbe erhöht und Leistungsangebote kundengerecht dargestellt und präsentiert werden. Durch den Treuhänder der Ortsgemeinde Roth, die Rhein-Pfalz Wohnen GmbH und deren Beteiligungsunternehmen, die Entwicklungsgesellschaft Rhein-Pfalz in Mainz, wurden mit dem Verbandsgemeinde-Bauamt innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren sämtliche Grundstücke erworben, der Bebauungsplan bearbeitet und die Erschließungsplanung aufgestellt. Der Handwerkerpark hat eine Fläche von 34.200 Quadratmeter, darauf entfallen 28.211 Quadratmeter auf künftige Baugrundstücke. Für den Straßenbau, öffentliche Parkplätze und Fußwege werden 3.185 Quadratmeter und für Grünflächen innerhalb des Baugebietes 2.804 Quadratmeter benötigt. Damit wurden 82 Prozent der Gesamtfläche als Baugrundstücke ausgewiesen. Ein derart hoher Faktor konnte dadurch erreicht werden, dass eine intelligente Verkehrsplanung durch einen Erschließungsring erfolgt, über den alle Bauplätze angeschlossen werden. Ebenso war die Ausweisung externer Ausgleichsflächen maßgeblich für den hohen Anteil von Bauflächen. In Roth/Oettershagen konnte eine Fläche von 17.242 Quadratmeter angepachtet werden, die als Streuobstwiese gestaltet wird. Die Kosten für die Maßnahme sind mit 1,59 Millionen Euro kalkuliert. Der größte Anteil in Höhe von 884.000 Euro entfällt auf den Grunderwerb und die Erschließung. Größte Einzelposition ist dabei die Anbindung an die Bundesstraße 256 und deren Verbreiterung durch den Bau einer neuen Linksabbiegerspur mit 110.000 Euro. Der Ausbau stellt zudem den ersten Bauabschnitt für den geplanten Neuausbau der B 256 in diesem Bereich dar. Die derzeit vorhandene „Kuppe“ auf der B 256 in Richtung Abzweigung Hohensayn wird dabei abgeflacht und damit eine wesentliche Sichtverbesserung erreicht. Ortsbürgermeister Friedbert Meyer und Bürgermeister Rainer Buttstedt zeigten sich beim symbolischen Spatenstich erfreut, dass mit der Errichtung des Handwerkerparks eine wichtige Infrastrukturmaßnahme verwirklicht werden kann, auch im Hinblick auf ortsnahe Arbeitsplätze. Ein besonderer Dank galt dem anwesenden Ltd. Ministerialrat Jürgen Hiller vom Ministerium des Innern und für Sport, der die Idee des Handwerkerparks von Beginn an positiv bewertete und unterstützt. Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Gesamtförderung der Maßnahme im Rahmen des Strukturprogrammes in Höhe von 576.000 Euro in Aussicht gestellt. Der erste Bewilligungsbescheid über 250.000 Euro liegt bereits vor. Eine weitere Förderung erfährt der Handwerkerpark durch die Bundesanstalt für Arbeit. (R.-D. Rötzel)

 
 
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